Auf Felgen und Schweißnähte geprüft

Ein neues Fahrrad oder Pedelec von VICTORIA muss zahlreiche Entwicklungsschritte absolvieren, bevor es beim VICTORIA Händler steht. Zwischen den ersten Überlegungen und den finalen Farbbesprechungen müssen sie die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Normen in Prüfstandtests bestehen.

Ohne solch einen Testnachweis auf Stabilität, Funktion und Sicherheit verlässt bei VICTORIA kein Pedelec das Werk. Unabhängiger Partner für die Prüfstandtests ist HERMES Hansecontrol aus Hamburg.

Für Fahrräder und Pedelecs gibt es unterschiedliche Normen, die sich aus den technischen Unterschieden und Anforderungen ergeben. So sind die Kräfte, die auf die Rahmen und Teile der motorunterstützten Pedelecs einwirken, weitaus höher. Durch den Elektro-Antrieb unterliegt ein Pedelec auch der Maschinenrichtlinie und muss somit auch Prüfungen wie die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) bestehen.

Ein Fahrrad, das bis Tempo 25 km/h mit der Kraft von einem Elektromotor unterstützt, wird entweder E-Rad, E-Bike oder Pedelec genannt. Der Fachterminus lautet EPAC (Electric Pedal Assisted Cycle). Wir haben für diesen Artikel den fachlich ebenfalls korrekten Begriff “Pedelec” gewählt, der sich aus “Pedal Electric Cycle” zusammensetzt.

EMV-Prüfung für E-Bikes

Jedes Pedelec muss auf seine elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) hin geprüft werden. Wie jedes elektronische Gerät strahlen auch Pedelecs mit ihrem E-Antrieb elektromagnetische Strahlung aus.

Damit es bei einem Pedelec nicht zu Fehlfunktionen kommt – und auch damit es andere Geräte nicht beeinflusst, gehört die EMV-Prüfung bei Pedelecs dazu.

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Bremsenprüfung

Jedes Fahrrad braucht zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremsen. Auf dem Bremsenprüfstand müssen diese beweisen, das Fahrrad beziehungsweise das Pedelec bei verschiedenen Handkräften am Bremshebel in einer vorgegebenen Strecke in den Stand zu bringen. Und zwar, ohne dass die Räder blockieren und bei Trockenheit und bei Nässe. Bei einem Dauer-Bremsversuch, der eine längere Talfahrt simulieren könnte, müssen sie am Ende auch noch funktionieren.

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Rahmenprüfstand

Auf diesem Prüfstand muss der Rahmen beweisen, dass er die Dehn- und Stauchbelastungen dauerhaft wegsteckt, die durch das Anfahren, Beschleunigen, Bodenunebenheiten und starkes Abbremsen auftreten. Je nach Prüfkriterien sind das zwischen 50.000 und 100.000 Belastungswechsel.

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Trommelprüfstand

Zur gesetzlich geforderten Normprüfung gehört der Trommelprüfstand nicht. Er ist aber sehr nützlich, um ein Fahrrad oder Pedelec auf Dauer und bei Höchstbelastung in seiner Gesamtheit zu prüfen.

Vor der Prüfung wird das Fahrrad mit dem maximal zugelassenen Gewicht belastet, und zwar realistisch verteilt auf Sattel, Pedale und Lenker – und dazu auch den Gepäckträger. Dann geht es los, und zwar auf einer definierten Teststrecke bei dauerhaft gleicher Geschwindigkeit über die Trommeln, die mit Schwellen und Hindernissen bestückt sind.

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Stoßprüfung

Fahrräder und E-Bikes müssen im Zweifelsfall harte Stöße aushalten, entsprechend schreibt das auch die Fahrradprüfnorm vor. Dabei wird der Rahmen samt Gabel soweit mit Gewichten beladen, wie es das zulässige Gesamtgewicht hergibt.

Ein City-/Trekkingrad-Rahmen fällt bei der Prüfung zwei Mal aus 20 cm Höhe mit der Gabel auf den Harten Boden. Falls danach am Rahmen Risse oder Brüche auftreten, hätte der Rahmen die Prüfung nicht bestanden. Bei Pedelecs und Mountainbikes beträgt die Fallhöhe 30 cm.

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