E-Bikes – einfach erklärt

Besonderes technisches Können und Wissen brauchen Sie nicht. Aber wir geben gerne einige einfache und verständliche Antworten auf Fragen, die zu E-Bikes oft gestellt werden:

Wie funktioniert ein E-Bike?

Die eigene Trittleistung wird mit der Kraft aus einem kleinen, leistungsstarken Elektromotor unterstützt. Unsere Pedelecs fahren also nicht alleine mit Motorkraft, Sie müssen also immer auch selbst in die Pedale treten.

Wie schnell fährt man mit einem E-Bike?

So schnell wie Sie wollen. Wenn Sie die Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht haben, schaltet die Unterstützung automatisch sanft ab. Schneller wird es dann nur durch Ihre Pedalkraft oder weil es bergab geht.

Wie wird das Plus an Energie gesteuert?

Vollautomatisch angepasst an die Leistung, die Sie per Trittkraft aufbringen und an der Anzahl der Kurbelumdrehungen.

Was bedeutet Eco-Modus?

Bei unseren E-Bikes kann aus verschiedenen Unterstützungsstufen gewählt werden. Der Eco-Modus ist die erste bzw. geringste Stufe, die Reichweite ist hier am größten. Die unterschiedlichen Modi können natürlich während der Fahrt oder im Stillstand variiert werden.

Kann man ein E-Bike auch ohne Motor-Unterstützung fahren?

Man kann. Beabsichtigt (durch Nicht-Einschalten) oder unbeabsichtigt (wenn die zu fahrende Strecke länger ist, als die Reichweite des Akkus zulässt) ist dies kein Problem, da die Pedelecs so konzipiert sind, dass sie auch ohne E-Unterstützung gefahren werden können.

Einzig das etwas höhere Gewicht (bedingt durch den Antrieb) lässt sich nicht wegdiskutieren.

Was ist die Anfahrhilfe?

E-Räder mit Anfahrhilfe können eine kurze Strecke nur mit Motorkraft fahren (bis zur Geschwindigkeit von 6 km/h bzw. 20 km/h)! Das macht das Anfahren leichter – gerade im Stadtverkehr ist es ein willkommener Extra-Komfort!

Muss ein E-Bike in die Inspektion?

Bringen Sie Ihr E-Rad mindestens einmal im Jahr bei Ihrem E-Punkt zur Inspektion.

Das trägt zur Werterhaltung Ihres Pedelecs bei, sorgt für Ihre Sicherheit im Verkehr und lässt Sie bei jeder Fahrt die ganze „Energie erleben“.

Warum ist mein Rad schwerer als im Katalog bzw. auf der Webseite angegeben?

Es ist nicht immer ganz einfach, für jedes Rad, jede Rahmengröße und jede Ausstattung die exakte Gewichtsangabe auf das Gramm genau anzugeben.

Wir wiegen daher unsere Musterräder und geben das ermittelte Gewicht für die kleinste Rahmengröße und eine Rahmenform an. Schwankungen können jedoch immer auftreten und sind in einem Mehr oder Weniger an Rahmenmaterial, unterschiedlich langen Schweißnähten, Bremsleitungen, Schaltzügen, Außenhüllen, etc. begründet. Um auf Nummer Sicher zu gehen, besuchen Sie ihren E-Punkt und lassen Sie ihr Traumbike im Laden wiegen, um objektiv entscheiden zu können.

Wie lange beträgt die Gewährleistungs- bzw. Garantiefrist?

Garantiebestimmungen
Mit einem VICTORIA E-Bike erwerben Sie ein hochwertiges Qualitätsprodukt. Wir bieten Ihnen deshalb überdurchschnittliche Garantieleistungen mit folgenden Garantiefristen ab Kaufdatum gegen Fabrikations- und Materialfehler:

  • Aluminium-Rahmen und ungefederte Aluminium-Gabeln: 5 Jahre Garantie auf Rahmen- und Gabelbruch
  • Für alle anderen Bauteile und Ausstattungskomponenten gilt die gesetzliche Gewährleistung

Während der Garantiezeit werden Produktmängel durch Ersatz oder kostenlose Reparatur behoben. Alle Garantieleistungen können nur von einem anerkannten Fachhändler erbracht werden.
Die Garantie gilt nur für den Erstbesitzer und ist nicht auf einen Folgebesitzer übertragbar.

Ein Kaufnachweis (Rechnung / datiertes Verkaufsdokument, das das Fahrrad identifiziert) ist hierzu zwingend erforderlich.
Die Garantie gilt nicht bei Benutzung im Renn- und Wettkampfeinsatz. Diese Garantie erstreckt sich auf Komplettfahrräder, die von einer von uns autorisierten Verkaufsstelle endmontiert und justiert wurden.
Diese Garantie erlischt, wenn das Fahrrad anders als bestimmungsgemäß gebraucht, unzureichend gewartet, falsch repariert, umgebaut oder modifiziert wird oder durch einen Unfall oder übermäßigen oder falschen Gebrauch beschädigt wird.
Nicht abgedeckt sind Schäden, die durch normale Abnutzung und Verschleiß (z.B. Reifen, Schläuche, Ketten, Bremsbeläge etc.) im normalen Gebrauch entstehen.
Es liegt im Verantwortungsbereich des Fahrradbesitzers, sein Fahrrad regelmäßig zu warten und zu pflegen.

Gewährleistung
Gemäß Gewährleistungsrecht steht Ihnen eine Gewährleistungsfrist von zwei Jahren zu. Halten Sie bitte die in der Betriebsanleitung aufgeführten Inspektions- und Wartungsintervalle ein. Für die Inanspruchnahme von Gewährleistungsansprüchen legen Sie die Originalrechnung vor und weisen Sie die regelmäßigen Wartungen nach.
Die Gewährleistung erlischt in folgenden Fällen:

  • Das E-Rad wurde in einer anderen Art und Weise als zur Erholung und zum Transportieren verwendet.
  • Das E-Rad wurde umgebaut oder verändert.
  • Für die Reparatur wurden keine Original-Ersatzteile verwendet.
  • Das E-Rad wurde von nicht eingewiesenen Personen benutzt.
  • Das E-Rad wurde nicht bestimmungsgemäß verwendet.

Was ist der Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie?

Die Gewährleistung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Haftung des Verkäufers für Sachmängel innerhalb einer Zeit von 2 Jahren.

Die Garantie hingegen ist eine vom Hersteller oder Verkäufer freiwillig und individuell gestaltete eingeräumte Leistung.

Welche Ausstattung muss laut StVZO vorhanden sein?

Die StVZO legt fest, welche Elemente ein Fahrrad aufweisen muss, um als verkehrssicher zu gelten. Ansonsten klingelt es in der Bußgeldkasse. Was muss vorhanden sein?

  • Lampe mit weißem Licht vorne (Dynamo oder Akku-/Batteriebetrieb)
  • weißer Reflektor vorne
  • rotes Rücklicht
  • roter Reflektor hinten (auch in Rücklicht integriert möglich)
  • vier gelbe Speichenreflektoren, alternativ reflektierende weiße Streifen in den Reifen oder Speichen
  • zwei voneinander unabhängige Bremsen
  • ausreichend laute Klingel
  • rutschfeste und festverschraubte Pedale mit Reflektoren

Unsere VICTORIA-Räder sind allesamt StVZO-konform ausgestattet, damit der sicheren Fahrradtour nichts im Wege steht und es auch bei der nächsten Kontrolle kein böses Erwachen gibt.

Kompetente Beratung rund ums Fahrrad gibt es bei unseren Fachhändlern.

Welche Vorteile bietet mir ein Urban E-Bike?

Pedelecs gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten. Doch welche Vorteile bietet mir ein Urban eBike?

Ideale Bereifung: leicht profiliert und mit Pannenschutz, dazu von einem Markenhersteller. Check? Dann kann nichts schiefgehen..

Komfortable Aussichten: Mit der eher aufrechten Sitzposition hat man den Straßenverkehr bestens im Blick.

Solider Transport: Ob Einkaufstüte, Sporttasche oder Kindersitz: Auf dem City E-Bike können kleinere Lasten ganz bequem transportiert werden.

Top-Ausstattung: Die Vollausstattung nach StVZO, sowie Gepäckträger und Schutzbleche machen das Stadt-Pedelec zum Rundum-sorglos-Paket.

Mehr zu unseren eUrban-Rädern finden Sie hier.

Wie lässt sich der Fahrspaß mit dem E-Bike maximieren?

Für viele E-Biker ist die Reichweite und der damit einhergehende Fahrspaß von zentraler Bedeutung. Wie lässt sich dieser beeinflussen?

Trittfrequenz – Trittfrequenzen über 50 Umdrehungen pro Minute optimieren den Wirkungsgrad der Antriebseinheit, sehr langsames Treten kostet dagegen viel Energie.

Gewicht – das Gesamtgewicht von Fahrrad und Gepäck sollte nicht unnötig hoch sein.

Anfahren & Bremsen – Häufiges Anfahren und Bremsen ist wie beim Auto weniger wirtschaftlich als lange Strecken mit möglichst  gleichmäßiger Geschwindigkeit.

Gangschaltung – Anfahren und Steigungen am besten im kleinen Gang, Hochschalten entsprechend dem Gelände und der  Geschwindigkeit.

Reifendruck – Der Rollwiderstand kann durch korrekten Reifendruck minimiert werden.

Akku & Temperatur – Mit abnehmender Temperatur sinkt die Leistungsfähigkeit eines Akkus, da sich der elektrische Widerstand erhöht.

Kompetente Beratung zu allen Themen rund ums E-Bike gibt es bei unseren Fachhändlern.

Wie pflege ich den Akku im Winter?

Der Winter und die kalten Temperaturen bedeuten für Material und technische Komponenten oft eine erhöhte Belastung. Durch die richtige Pflege kann daher auch die Haltbarkeit des Akkus maßgeblich beeinflusst werden. Doch was genau sollte beachtet werden?

  • Laden grundsätzlich nur bei trockener Umgebung und bei Raumtemperatur
  • Überwinterung: Akkus trocken und bei Temperaturen zwischen 0 und 20°C lagern
  • Der optimale Ladezustand des Akkus für längere Lagerzeiten liegt bei ca. 30 bis 60%
  • Im Winterbetrieb (insbesondere unter 0°C) den bei Raumtemperatur geladenen und gelagerten Akku erst kurz vor Fahrtantritt in das E-Bike einsetzen
  • Bei längerer Fahrt im Kalten Thermoschutzhüllen verwenden

Mehr Infos zu unseren E-Bikes finden Sie hier

Welche Vorteile bietet mir ein Trekking E-Bike?

Wir bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Räder und Modelle an und auch bei unseren E-Bikes macht sich diese Vielfalt bemerkbar. eUrban, eRetro und eTrekking sind nur ein kleiner Auszug unserer Modellreihen. Doch wodurch zeichnet sich ein Trekking E-Bike eigentlich aus?

  • Akkus mit hoher Reichweite und leistungsstarke Motoren für lange Touren
  • Komfort durch Federgabeln und Reifen mit Pannenschutz
  • Vollausstattung mit Packtaschen-geeigneten Gepäckträgern, Schutzblechen und Lichtanlage

Ob beim Pendeln zur Arbeit, der Fahrt zum Einkaufen oder der großen Radreise mit der ganzen Familie, dem motorisierten Trekkingrad geht so schnell nicht die Puste aus.

Mehr Infos zu unseren eTrekking-Rädern finden Sie hier.

Wie schütze ich mein Rad effektiv gegen Diebstahl?

Gerade in der dunkleren Jahreszeit häufen sich Einbrüche und Diebstähle und natürlich bleiben auch Fahrräder davon nicht verschont. Doch welche Möglichkeiten gibt es, das eigene Fahrrad effektiv gegen Diebstahl zu sichern?

  • Qualitativ hochwertige Schlösser verwenden – vorzugsweise ein Bügelschloss
  • eine Hausrat- und/oder Fahrradversicherung abschließen
  • Fahrrad codieren und Rahmennummer registrieren lassen
  • die wichtigsten Daten des Fahrrades notieren und nachweisen können, dass man der rechtmäßige Eigentümer des Rades ist
  • Gegen Teilediebstahl ggf. weitere Schlösser verwenden
  • Rad nicht nur ab-, sondern auch an feste Objekte anschließen
  • GPS-Tracker und Fahrrad-Alarmanlagen bieten zusätzlichen Schutz
  • bei Diebstahl unverzüglich Polizei und Versicherung informieren

Fachkundige Beratung zum Thema Diebstahlschutz und der Auswahl des richtigen Fahrradschlosses finden Sie bei unseren Fachhändlern.

Wie pflege ich mein E-Bike richtig?

Gerade in den kalten Jahreszeiten spielt die Reinigung und Pflege des E-Bikes eine herausragende Rolle.
Was muss dabei beachtet werden?

  • Nicht mit Hochdruckstrahlern reinigen! Durch den Einsatz von Hochdruckstrahlern können nicht nur Kontakte und Akku-Aufnahmen beschädigt, sondern auch Fett aus den Lagern und Schmierfilme aus den Ketten gewaschen werden.
  • Der traditionelle Eimer mit lauwarmen Wasser, Tücher und Bürsten ist absolut empfehlenswert.
  • Anstatt auf Spülmittel zu setzen (diese wirken ebenfalls fettlösend), lieber auf spezielle E-Bike Reinigungsmittel zurückgreifen.
  • Kette nach der Reinigung nachfetten. Hierbei unbedingt darauf achten, dass kein Fett (auch Sprühnebel) auf die Scheibenbremse kommt.

Fachkundige Beratung zu allen Themen rund ums E-Bike gibt es bei unseren Fachhändlern.

Lässt sich die Haltbarkeit vom Akku beeinflussen?

Der E-Bike Akku gehört zu den wichtigsten Teilen des Elektrorades. Daher ist es ratsam, mit ein paar einfachen Tipps die Haltbarkeit des Akkus zu maximieren:

Ladevorgang: Das Aufladen des Akkus sollte in trockener Umgebung und bei Raumtemperatur erfolgen.

Lagerung: Grundsätzlich sind Temperaturen unter -10° C und über 60° zu vermeiden.

Überwinterung: Akkus immer trocken und zwischen 0° und 20° C lagern. Der optimale Ladezustand des Akkus für längere Lagerzeiten liegt bei ca. 30 bis 60%. Komplett leere oder volle Ladezustände bedeuten immer Stress für den Akku.

Betrieb im Winter: Grundsätzlich empfiehlt sich bei Nutzung unter 0° C eine Thermoschutzhülle für den Akku. Bei Raumtemperatur gelagerte Akkus erst kurz vor Fahrtantritt in das Fahrrad setzen.

Service: Für einige Akkus lässt sich vom Fachhändler über ein Diagnose-Tool der aktuelle Zustand des Akkus sowie Ladezyklen ermitteln.

Grundsätzlich gilt: Immer Original-Ladegeräte und Akkus verwenden.

Thema Fahrradbeleuchtung - was muss ich wissen?

Die Tage werden wieder kürzer und dunkler. Gerade beim Thema Fahrradbeleuchtung gibt es daher einiges zu beachten:

Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO): Die richtige Beleuchtung beim Fahrrad wird vom Gesetzgeber streng reglementiert. Die StVZO legt u. a. fest, welche Mindestbeleuchtungsstärke gegeben sein muss oder wo die Fahrradbeleuchtung am Fahrrad zu montieren ist. Wir empfehlen hierbei, sich unbedingt vom Fachhandel beraten zu lassen, denn mit unsicheren Fahrradlampen gefährdet man sich und andere!

Akku- oder dynamobetriebene Scheinwerfer: Mit einer Stromversorgung über Naben-/Seitenläufer-Dynamos oder direkt über den Akku ist wie bei unseren E-Bikes Licht zu jeder Zeit garantiert. Steck-Beleuchtung hingegen ist zwar leichter, aber im ungünstigsten Fall auch vorzeitig leer.

Zusatzfunktionen für mehr Sicherheit: Stand- und Tagfahrlicht sowie Reflexstreifen an den Reifen sorgen für verbesserte Sichtbarkeit.

Ebenfalls ist es ratsam, sich das Lichtbild des Scheinwerfers genauer anzuschauen. So kann besser beurteilt werden, ob bspw. die Seiten- und Nahfeldausleuchtung ausreichend und man mit der generellen Beleuchtungsstärke zufrieden ist.

Thema Fahrradhelm - was sollte beachtet werden?

Auch wenn es keine generelle Helmpflicht in Deutschland gibt, empfehlen wir bei der Teilnahme im Straßenverkehr stets einen Helm zu tragen. Zwar lässt sich über den optischen Mehrwert vielleicht streiten, aber dass ein Helm im Straßenverkehr sowie natürlich allgemein im Radsport eine wertvolle Bereicherung zum Schutz der eigenen Gesundheit ist, steht außer Frage.

Doch was macht einen guten Fahrradhelm aus?

  • Sicherheit
    – Herstellungsverfahren & Aufprallschutz des Helmes:
    Testverfahren zeigen, dass sogenannte In-Mold-Helme gegenüber Twin-Shell-Helmen sowohl bei mechanischer Krafteinwirkung als auch bei Stürzen auf spitze Gegenstände besser standhalten. Somit besitzen In-Mold-Helme einen besseren Aufprallschutz als die dafür oft günstigeren Twin-Shell-Helme und sind zu empfehlen
    – Prüfzeichen:
    Das CE-Prüfsiegel sowie der Normhinweis EN 1078 kennzeichnen den Helm als geprüft und ausreichend verkehrssicher. Einige Fahrradhelme tragen zusätzlich das vom TÜV verliehene GS-Siegel. Das GS-Siegel des TÜV zertifiziert Fahrradhelme, die den Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes entsprechen
  • Komfort
    Neben der Sicherheit spielt natürlich auch der Komfort beim Fahrradhelm eine herausragende Rolle. Dabei sollte insbesondere auf die
    – Passform und Verstellbarkeit,
    – auf das Gewicht (In-Mold-Helme sind meist sehr viel leichter als Twin-Shell-Helme)
    – und eine ausreichende Belüftung mit entsprechenden Belüftungsschlitzen geachtet werden

Was tun, wenn ein Ersatzakku benötigt wird?

Wenn der Akku des E-Bikes defekt ist oder nicht mehr die gewohnte Leistung erbringt und eine Akkureparatur nicht infrage kommt, kann der Akku meistens ersetzt werden. Bei einem Ersatzakku muss vor dem Kauf darauf geachtet werden, dass dieser zum Motor und in die Halterung des E-Bikes oder Pedelecs passt. Auch die Spannung in Volt des neuen Akkus muss mit dem Volt-Wert des alten Systems übereinstimmen. VICTORIA empfiehlt hier klar die konkrete Beratung im VICTORIA E-Punkt Fachhandel. Dieser ist entsprechend geschult und weiß um die Kompatibilität der Systeme untereinander. Denn nur die aufeinander abgestimmte Technik zwischen Akku und E-Bike gewährleistet die einwandfreie Interaktion des neuen Akkus mit anderen Antriebskomponenten.

Hinweis: Lithium-Ionen-Akkus gelten als Gefahrgüter. Alte E-Bike Akkus dürfen keinesfalls über den Hausmüll entsorgt werden. Stattdessen sollte der defekte Akku immer beim Händler zurückgegeben werden.

Lässt sich die Reichweite des E-Bikes erhöhen?

Beim Thema Reichweite des E-Bikes oder Pedelecs ist zu beachten, dass sich die Angaben grundsätzlich auf Idealbedingungen beziehen. Beim tatsächlichen Fahrbetrieb spielen Faktoren wie Fahrweise, Gewicht und Unterstützungsstufe des Motors daher eine entscheidende Rolle. Denn genauso wie das “normale” Radfahren mit schwerem Gepäck, bergauf, bei Gegenwind oder bei schnellen Wechseln zwischen schnell und langsam ganz schön in die Beine geht, hat auch der E-Bike Motor bei derartigen Bedingungen einiges zu tun. Man kann ihm jedoch das Leben leichter machen – und die Reichweite einer Akku-Ladung erhöhen:

  • in niedrigen Gängen fahren:
    Eine Trittfrequenz von ungefähr 60 bis 70 pro Minute ist optimal. Wird bspw. in zu hohen Gängen angefahren, muss die Motorunterstützung mehr leisten.
  • Unterstützungsstufe anpassen:
    Wer den Elektromotor dauerhaft volle Leistung erbringen lässt, fährt zwar äußerst bequem, dafür aber nicht allzu lang. Daher sollte die Motorunterstützung immer den jeweiligen Bedingungen entsprechend angepasst werden.
  • Pflege des E-Bikes / Pedelecs:
    Ob Reifendruck oder geölte Kette, je leichtgängiger euer Elektro-Fahrrad läuft, desto weniger muss der Motor arbeiten.
  • Schutz des Akkus in der kalten Jahreszeit:
    Die optimale Betriebstemperatur des E-Bike Akkus liegt um die 20 Grad Celsius. Spezielle Neoprenschutzummantelungen schützen den Akku im Winter vor Unterkühlung.

Eine gute Hilfestellung für die Planung der nächsten Tour bietet unser eBike Reichweiten-Assistent

Wie stelle ich den Sattel optimal ein?

Die optimale Sitzposition hängt von mehreren Faktoren ab, dabei spielt insbesondere der Sattel eine besondere Rolle, der in Höhe, Position und Neigung individuell verstellt werden kann.

Die optimale Höhe findet man heraus, wenn man sich aufs Rad setzt und ein Bein ausstreckt. Der Fuß wird dann mit der Ferse (wichtig!) auf das Pedal gesetzt, das auf dem tiefsten Punkt der Kurbelumdrehung steht. Dabei sollte das Knie durchgedrückt sein. Wenn man nun gerade auf dem Sattel sitzt, hat er die richtige Höhe!

Für die richtige Sattelstellung stellt man die Tretkurbel in eine waagerechte Position. Wenn sich nun auf das Rad gesetzt und der Fuß in die optimale Pedalposition gestellt wird, sollte das Lot der Kniescheibe exakt durch die Pedalachse verlaufen.

Die Sattelneigung ist in den meisten Fällen waagerecht einzustellen. Hier sollte man nur bei Bedarf und erst dann nachjustieren, wenn die individuelle Lenkerposition gefunden und erprobt ist.

Für die optimale, an eure individuellen Eigenschaften angepasste Einstellung des Rades empfehlen wir stets einen Fachhändler aufzusuchen!

Welche Rolle spielt das Drehmoment?

Damit Sie das für Sie perfekte E-Bike finden, sollte nicht nur die Art des Antriebs berücksichtigt werden. Ein weiteres Kaufkriterium ist das maximale Drehmoment des Motors, da es die Fahrweise maßgeblich beeinflusst. So sorgt ein niedriges Drehmoment – beispielsweise 40 Nm – für einen sanften Antrieb und eine im Vergleich hohe Reichweite.

Ein hohes Drehmoment – beispielsweise 75 Nm – liefert dagegen einen kräftigen Schub, der allerdings zu Lasten der maximalen Reichweite geht. Dies ist auch ein Grund für die oftmals großen 500 Wh Batterien in Verbindung mit dem BOSCH Performance CX Antrieb.

Wie viel Kraft benötigt wird, hängt von den Erwartungen an das E-Bike ab. Daher am besten Motoren mit unterschiedlichen Drehmomenten beim Händler vor Ort ausprobieren, um ein Gefühl für den für dich perfekten E-Bike Motor zu entwickeln.

Wie transportiere ich das E-Bike?

  • Wichtiger als das Gesamtgewicht ist beim Tragen des E-Bikes die Lastverteilung. Bei einem ungünstigen Schwerpunkt kann es nämlich ganz schön schwer werden! Daher gilt: Immer probetragen.
  • Ein E-Bike kann ein ordentliches Gewicht auf die Waage bringen, weshalb von einem Dachgepäckträger abzuraten ist. Viel besser eignet sich ein Heckträger für die Anhängerkupplung, bei dem die Schienen die richtige Länge haben und die Halterungen angepasst werden können.
  • Beim Transport auf dem Heckträger sollte der Akku entfernt und elektrische Teile wie das Bedienelement vor Nässe und Regen geschützt werden. Dann steht der freien Fahrt nichts mehr im Wege!

Motor im Vorderrad, im Tretlager oder im Hinterrad - was ist der Unterschied?

  • Motor im Vorderrad
    Pedelecs mit diesen Antrieben zählen meist zu den Einsteigermodellen und sind relativ günstig. Ideal sind diese E-Bikes in der Ebene, wo sich Antriebseinflüsse und Schlupf weniger bemerkbar machen.
  • Mittelmotor
    Der tiefe Schwerpunkt und die ausbalancierte Gewichtsverteilung sorgen für ein sehr sicheres und angenehmes Fahrgefühl. Deswegen sind Mittelmotoren auch so weit verbreitet.
  • Motor im Hinterrad
    Die direkte Kraftübertragung – vor allem für sportliches Fahren im Gelände geeignet, bietet ein dynamisches Fahrgefühl. Die Wahl der Schaltung wird allerdings eingeschränkt, da nur Kettenschaltungen eingesetzt werden können.

Finden Sie das perfekte E-Bike für Ihre Ansprüche

Wie lade ich meinen Akku und wie teuer ist eine Ladung?

  • Handhabung: Das Ladegerät bekommen Sie natürlich zum E-Bike dazu. Wer die Möglichkeit hat, kann den Akku am Fahrrad lassen und dort direkt laden. Wer mag, der kann den Akku aber natürlich auch herausnehmen und z.B. in der Wohnung laden. Bei kalten Temperaturen ist dies empfehlenswert, um den Akku zu schützen.
  • Ladezeit: Die hochmodernen Lithium-Ionen-Akkus laden je nach System/Hersteller zwischen 2,5 und 8 Stunden. Akkus können jederzeit nachgeladen werden, dies sollte aber immer nur mit dem originalen Ladegerät erfolgen.
  • Ladekosten: Pauschal kann man sagen, dass ein moderner Antrieb auf 100 km rund 20 Cent Stromkosten verursacht (mal mehr, mal weniger – je nach Anbieter). Die Kosten sind somit also zu vernachlässigen. Wer will, kann diese ja einmal mit seinem PKW vergleichen…

Wie lange "lebt" mein Akku?

  • Eine genaue Lebensdauer lässt sich nicht vorhersagen, diese ist vor allem abhängig von Art und Dauer der Beanspruchung. BOSCH verwendet moderne, leichte Lithium-Ionen-Akkus. Diese Akkus können bei sorgfältiger Handhabung rund 500 mal vollständig geladen werden. Anschließend sind noch 60 bis 70 Prozent der ursprünglichen Akku-Kapazität verfügbar.
  • “Bei einem Test des ADAC im Herbst 2015 konnte ein E-Bike-Akku von Bosch 1.515-mal vollständig ent- und wieder aufgeladen werden, ehe er nur noch 30 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität besaß und damit kaum mehr zu gebrauchen war. Das bedeutet, dass der Akku umgerechnet für bis zu 57.000 Kilometer ausgereicht hätte – also für eine Strecke, die eineinhalbmal um die Erde reicht.” (Thomas Raica, Leiter der Abteilung technische Kundenapplikation bei Bosch eBike Systems)
  • Lagerung: Bei Nicht-Nutzung des Akkus wird empfohlen, ihn in einem frostfreien Raum zu lagern (am besten bei 15-20 Grad Celsius). Dabei sollte der Akku zu circa 40 bis 60 Prozent geladen sein.
  • Transport: Beim Transport ist es wichtig, den Akku stets vom E-Bike abzunehmen und ihn sicher im Auto zu verstauen.
  • Garantie: E-Bike-Akkus dürfen ausschließlich mit dem dazugehörigen Ladegerät aufgeladen werden, da andernfalls ein irreparabler Schaden entstehen kann und jegliche Gewährleistung oder Garantieansprüche erlöschen können.
  • Zweit- oder Ersatz-Akku: Euer E-Punkt Fachhändler hilft euch in dieser Frage am Besten. Bei ihm gehen Sie auf Nummer sicher, dass der zweite Akku perfekt für euer Fahrrad geeignet ist. Finden Sie einen E-Punkt Fachhändler in Ihrer Nähe

Was ist eigentlich ein S-Pedelec?

S-Pedelecs bieten wie das Pedelec eine Motorunterstützung beim Treten in die Pedale, schalten diese aber nicht bei 25 km/h ab, sondern erst bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h. S-Pedelecs sind ebenfalls, wie E-Bikes, rechtlich keine Fahrräder, sondern Kleinkrafträder! Speed-Pedelecs bringen euch also noch schneller ans Ziel!

Kategorie Leichtkraftrad, Mindestalter 16 Jahre, Rollerführerschein (AM oder B), Versicherung und Kennzeichen nötig. Rückspiegelpflicht, gelbe Seitenrückstrahler, beleuchtetes Versicherungskennzeichen, Hupe, Seitenständer und Bremslicht sind Pflicht.

Helmpflicht, Anhänger verboten, Kindersitze zunächst verboten aber möglich – euer Fachhändler berät euch! Permanent mit Licht fahren, Alkohol: wie beim Auto nicht mehr als 0,5 Promille, Mitnahme in Bus und Bahn je nach Verkehrsbund und Bundesland unterschiedlich.

Radwege grundsätzlich verboten. Auch verboten, wenn Sie außerorts unterwegs sind oder wenn der Radweg für Mofas oder e-Bikes freigegeben ist.

Weitere Infos zu unserem S-Pedelec

Nützliche Hinweise zum Saisonstart

Der Start in die Saison ist die ideale Gelegenheit, Ihr E-Bike vom Profi durchchecken zu lassen: Bei einer Inspektion erkennt der Fachhändler eventuelle Defekte oder Mängel. Das sind die wichtigsten Punkte, die es auf jeden Fall zu prüfen gilt, bevor es auf die Straße und das Gelände geht:

  • Akku: Vor allem nach längerem Stillstand sollte die Leistungsfähigkeit des Akkus geprüft werden.
  • Bremsen: Bei den Bremshebeln muss getestet werden, ob der Druckpunkt noch da ist. Dabei auch einen Blick auf die Bremsscheiben werfen, ob Verfärbungen auf eventuelle Schädigungen hinweisen.
  • Reifen: Den Reifendruck mit einer Pumpe mit Manometer oder speziellem Druckmessgeräte testen, Reifen auf Rissstellen prüfen. Der Reifendruck hat direkte Auswirkung auf die Akku-Reichweite!
  • Kette: Mit hochwertigem Kettenfett pflegen
  • Sicherheit: Sind alle Schrauben fest angezogen? Vor allem bei Sattel, Vorbau und Lenker prüfen, ob alles in Ordnung ist.

Einen VICTORIA Fachhändler finden Sie hier

Bitte lesen Sie trotzdem immer aufmerksam die Bedienungsanleitung ihres E-Bikes (zum Download), damit Sie Ihren speziellen Akku richtig aufladen und Ihr E-Bike optimal nutzen können.